Aktuelles aus der Orniplan (Februar 2012):

Wirkung des ökologischen Ausgleichs auf Brutvögel im Kt. Zürich

Profitieren Vögel vom ökologischen Ausgleich?
Im Auftrag von ZVS/BirdLife Zürich und der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich führte die Orniplan eine Wirkungskontrolle der ökologischen Ausgleichszahlungen in der Landwirtschaft im Kanton Zürich durch, basierend auf den Daten der Zürcher Brutvogelatlanten 1988 und 2008. Die spannenden Ergebnisse dieser Analyse sind nun in einem wissenschaftlichen Artikel in der neusten Ausgabe des Ornithologischen Beobachters erschienen. [Bericht oder Dokumentation zum Projekt als pdf:  11.1 MB] 1.12.2011

Schutz der Heidelerche auf dem Schaffhauser Randen

Die Randen-Hochflächen - ein Ausnahmelebensraum für Heidelerche, Wanstschrecke und co.
Erstmals seit 2005 kartierte die Orniplan im Auftrag des Planungs- und Naturschutzamts Kanton Schaffhausen wieder die ganze Fläche des Schaffhauser Randen und stellte fest, ob die seit einigen Jahren umgesetzten Massnahmen einen Einfluss auf Heidelerche, Baumpieper und co. zeigen. 29.8.2011

Intensivierter Schutz der letzten Zürcher Braunkehlchen

Das Braunkehlchen - ein stark bedrohter Wiesenbrüter (Foto: Marek Szczepanek/Wikimedia Commons).
In der Moorlandschaft Hirzel brütet die letzte Braunkehlchen-Population des Kantons Zürich. Im Auftrag von ZVS/BirdLife Zürich und der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich überwachte die Orniplan das Brutgeschehen 2011 der fünf Paare intensiv und leitete Schutzmassnahmen für die Bruten ein, um diese Population zu erhalten. 29.8.2011

Neuer Lebensraum für Goldammer, Neuntöter und co.

Klein, aber fein: Vom Altgrasstreifen mit Hecken und Asthaufen profitiert u.a. die Goldammer.
Um Lebensraumverluste auszugleichen, die während einer Melioration entstehen, wurden in Wildberg ZH zahlreiche Kleinstrukturen und Hecken geschaffen. Deren Wirkung auf Goldammer, Neuntöter und co. durften wir im Auftrag der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich überprüfen. 29.8.2011

Felsen für Uhu, Wanderfalke und co.

Exponierte Felsen: Ein wichtiger Lebensraum für Uhu, Wanderfalke und co.
Wo gibt es geeignete Lebensräume für Felsenbrüter im Kanton Zürich und wie lassen deren Lebensräume aufwerten? Diese Fragen beantwortet die Orniplan im Auftrag von ZVS/BirdLife Zürich und der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich in einem Inventar ornithologisch bedeutender Felsen Kanton Zürich. 29.8.2011

Nützen Obstgarten-Beiträge auch den Brutvögeln?

Sind Beiträge für wertvolle Obstgärten auch wertvoll für Brutvögel?
Im Auftrag der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich überprüfen wir die Wirkung der kantonalen Obstgarten-Beiträge auf Brutvögel in Obstgärten wie Gartenrotschwanz, Grünspecht und co. Dank dem Zürcher Brutvogelatlas 2008 können die ausbezahlten Beiträge nun erstmals mit dem Vorkommen von Obstgartenvögel verglichen werden. 29.8.2011

Schwarzspecht - where are thou?

Der Schwarzspecht - Vogel des Jahres 2011 (Foto: Andreas Schoellhorn).
Mit der Jahresaktion Spechtbaum schickt ZVS/BirdLife Zürich seine Sektionen in den Wald, um in Zusammenarbeit mit Förstern und Waldbesitzern Höhlen- oder Horstbäume aufzusuchen und zu markieren und somit Lebensräume von höhlenbrütenden Vögeln, Fledermäusen und holzbewohnenden Insekten zu fördern. Die Orniplan arbeitet dazu Grundlagen & Prioritäten aus, basierend auf unserer langjährigen Erfahrung im Schutz von Schwarzspecht, Hohltaube & Dohle. 29.8.2011

Naturschutz-Installationen online verwalten

Wo ist der Nistkasten, wann wurde er zuletzt kontrolliert, wieviele Vögel brüteten 2010 darin - alles einfach ersichtlich und nachführbar dank dem Webtool.
Schnell einmal sind Nistkästen aufgehängt oder Hecken gepflanzt - deren Pflege und Verwaltung über die Jahre braucht aber viel Elan und Koordination. Im Auftrag der Kleintierfreunde Bubikon-Wolfhausen erstellten wir deshalb ein Zugangs-geschütztes Webtool zur Verwaltung deren Naturschutzinstallationen in den Gemeinden Bubikon und Wolfhausen. 29.8.2011

Vernetzungsprojekt Winterthur - Reutlingen/Stadel, 2. Phase

Bilck auf wertvolle Lebensräume bei Stadel, Winterthur.
Zusammen mit dem Büro FESTLAND überarbeitete die Orniplan bis März 2012 das Vernetzungsprojekte für den Raum Winterthur - Reutlingen/Stadel. Der Auftrag der Stadt Winterthur sieht vor, im mehrheitlich ackerbaulich genutzten Perimeter eine Verbesserung der ökologischen Ausgleichsflächen zu erzielen. Im Gebiet sind über 20 landwirtschaftliche Betriebe tätig, die individuell beraten werden sollen. 6.8.2011

Qualitätssicherung von Ausgleichsflächen für den Kiebitz im FFH Nördliches Erdinger Moos, München

Geländemulden mit periodisch wasserführenden Tümpeln für den Kiebitz und andere Wiesenbrüter. Erdinger Moos, München (Mai 2010).
Im Flora-Fauna-Habitat «Nördliches Erdinger Moos» nördlich von München übernahm die Orniplan im Auftrag der Flughafen München GmbH die Qualitätssicherung von Ausgleichsflächen für den Kiebitz. Damit sollen den über 500 Kiebitzbrutpaaren im FFH «Nördliches Erdinger Moos» während und nach dem Bau einer 3. Start- und Landebahn hinreichend Brutmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Massnahmenflächen (Geländemulden, Ausmagerungswiesen, etc., vgl. Bild) umfassen mehrere Hundert Hektaren. 8.4.2011

Wirkung von Uferschutzzonen am Greifensee

Haubentaucher in Uferschutzzonen werden früher selbständig - ein Hinweis auf eine höhere Habitatsqualität.
Seit 1994 führt die Orniplan im Auftrag der Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich ein Monitoring für eine Wirkungskontrolle der seeseitigen Uferschutzzonen am Greifensee durch. Die Resultate dieser Studie und Empfehlungen für die Ausgestaltung von Uferschutzzonen sind einer Publikation im aktuellen Heft des Ornithologischen Beobachters zu lesen. [Bericht oder Dokumentation zum Projekt als pdf:  13.1 MB] 21.3.2011

Vernetzungsprojekt Reutlingen / Stadel, Winterthur

Bilck auf wertvolle Lebensräume bei Stadel, Winterthur.
Die Orniplan hat von der Stadtgärtnerei Winterhur den Auftrag erhalten, das Vernetzungsprojekt Reutlingen / Stadel für die zweite Projektphase 2013-2018 nach den neuen kantonalen Richtlinien zu überarbeiten. Die Rebbaugebiete und Obstgärten am Südhang sowie das Reutlinger Ried beherbergen eine vielfältige Fauna und Flora, die vom Vernetzungsprojekt profitiert. 14.3.2011

Ein Gebäudebrüter-Inventar für Dübendorf

Die Zerstörung einer Mauerseglerkolonie konnte dank der Installation von Ersatzmassnahmen durch die Orniplan abgewendet werden.
Die Stadt Dübendorf will es wissen: Wo brüten unsere Mehlschwalben und Mauersegler? Um diese zwei von Gebäuden abhängigen Brutvögel zu schützen, erarbeitet die Orniplan im Auftrag der Stadt Dübendorf und in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Dübendorf ein Inventar von Mauersegler- und Mehlschwalben-Brutstandorten. Zahlreiche Ehrenamtliche aus dem Naturschutzverein unterstützen das Projekt tatkräftig mit der Suche nach Nestandorten. 30.11.2010

Zürcher Brutvogelatlas 2008 als Grundlage für Vernetzungsprojekte in der Stadt Winterthur

Bilck auf wertvolle Trockenstandorte am Südhang der Winterthurer Hausberge.
Die Gartenstadt Winterthur bietet zahlreiche interessante Lebensräume an südexponierten Hängen und grössere Ackerlandflächen im Anschluss ans Weinland. Seltene Arten wie Zaunammer und Gartenrotschwanz waren dort bis vor kurzem als Brutvögel heimisch.

Im Auftrag der Stadtgärtnerei Winterthur wertete die Orniplan die Grundlagendaten des Zürcher Brutvogelatlas 2008 gezielt für sechs Landschafsräume in der Stadt aus, in denen Vernetzungsprojekte geplant sind oder überarbeitet werden. Die neusten Brutvogeldaten dienten dazu, Fördergebeite für Vögel auszuscheiden und Ziel- und Leitarten zu benennen. 30.11.2010

Vernetzungsprojekt Wehntal ZH

Die Orniplan hat von den vier Wehntaler Gemeinden Niederweningen, Schleinikon, Oberweningen und Schöfflisdorf den Auftrag erhalten, das Vernetzungsprojekt Wehntal für die zweite Projektphase 2010- 2015 zu überarbeiten. Die 13.5 % ökologische Ausgleichsflächen beinhalten zu zwei Drittel extensiv genutzte Wiesen und wenig intensiv genutzte Wiesen. Ein sechstel aller Flächen sind Hochstamm-Feldobstbäume, welche zu grossen Teilen zu den überkommunal bedeutenden Obstgärten zählen. 20.5.2010

100x ZüriNatur - Mehlschwalben und Mauersegler fördern

Der ZVS/BirdLife Zürich hat seine Aktion 100x ZüriNatur in diesem Jahr auf den Vogel des Jahres, die Mehlschwalbe, ausgerichtet. Gebäude mit zu schützenden Brutplätzen sollen besser erfasst werden, aber auch Gebäude, an denen Nisthilfen für Mehlschwalben und/oder Mauersegler angebracht werden können. Besonders Augenmerk liegt auf öffentlichen Gebäuden (Schulhäuser, Gemeindehäuser, etc.), weil dort die Naturschutzvereine vor Ort rasch etwas bewirken können.

Die Aktion benutzt zur einfachen Visualisierung der Fundorte und zur exakten Geocodierung der Gebäude (Adressbestimmung aufgrund von Klick in Karte) eine Pinmap mit Eingabemöglichkeit. Orniplan installiert solche Webtools auch auf Ihrer Website - rasch, kostengünstig und zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse. 18.4.2010

Ornithologisches Inventar 2010/11 im Kanton Zug

In den 14 Gemeinden des Kantons Zug sind Vernetzungsprojekte am Laufen oder in Vorbereitung. Die Wirkung der Biotopaufwertungen in der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf Ziel- und Leitarten soll planmässig überprüft werden. Dazu hat das Amt für Raumplanung, Natur und Landschaft, die Orniplan beauftragt, den Bestand der typischen Brutvögel im Kulturland (Ziel- und Leitarten) zu erfassen. Die Arbeit wird 2010/2011 ausgeführt in Zusammenarbeit mit dem Zuger Vogelschutz.

Der Kanton Zug verfügt u.a. über einen bemerkenswerten Bestand an Hochstamm-Obstbäumen und zahlreiche bedeutungsvolle Moorflächen (Zugerberg, Reusspitz, etc.), welche in das Inventar mit aufgenommen werden. Interessierte Amateure können ihre Brutzeit-Beobachtungen über eine Webplattform auf Basis GoogleMap zur Verfügung stellen. 18.4.2010

Neuauflage Vernetzungsprojekt Bachs ZH

Bachsertal - wertvolle Ackerbiotope, Trockenstandorte und Quellmoore.
Das Bachsertal im Zürcher Unterland wird nicht umsonst als «paradise valley» bezeichnet. Das ganze Tal liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Die Gemeinde Bachs und der Naturschutzverein Bachsertal haben der Orniplan den Auftrag erteilt, das Vernetzungsprojekt Bachs für die 2. Projektphase 2010-2015 zu überarbeiten. Mit 15% ökologischen Ausgleichsflächen und zahlreichen botanisch wertvollen Trockenstandorten ist eine gute Qualität dieser Ausgleichsflächen von hoher Bedeutung. 11.1.2010

Neuer Zürcher Brutvogelatlas liegt vor

Mit dem neuartigen Vogelfinder lassen sich die Vorkommensstandorte der Vögel Zürichs nach Adressen, Gemeinden, Arten und Artengruppen suchen und Ergebnislisten ausdrucken und/oder exportieren.
Der neue Zürcher Brutvogelatlas kann ab sofort unter www.birdlife-zuerich.ch vollständig eingesehen werden. Das Projekt von ZVS/BirdLife Zürich mit 250 ehrenamtlichen Mitarbeitern zeigt die Entwicklung der Vogelwelt in den letzten 20 Jahren im Kanton Zürich detailliert auf. Die Orniplan hat das Projekt im Auftrag von ZVS/BirdLife Zürich umgesetzt und wissenschaftlich begleitet.

Wohl weltweit erstmalig können nun die Vorkommensstandort von 93 Bioindikatoren unter den Vögeln mit hoher Genauigkeit interaktiv durchforscht werden. Der neuartige Vogelfinder wurde von der Orniplan in Zusammenarbeit mit Eyekon/RT-Partner entwickelt. [Berichte oder Dokumentationen zum Projekt als pdf:  1118 KB,  2139 KB,  36.3 MB,  4964 KB,  543 KB,  689 KB,  7255 KB] 24.10.2009

Artförderung Kiebitz in der Schweiz nötig - aber nicht auf Flachdächern!

Gelege des Kiebitzes auf einem Flachdach mit Lava-Bimsstein-Auflage.
Flächdächer sind kein geeigneter Ersatzstandort für in Bedrängnis geratene Kiebitze. Dies zeigt die jüngste Studie der Orniplan basierend auf über 20 Nestkarten-Auswertungen von Kiebitzbruten auf Flächdächern im Gelände des Flughafens Zürich 2007 und 2008. Der Schlüpferfolg auf Dächern ist nicht besser als am Boden, das Überleben der Jungen katastrophal. Im soeben erschienen Sonderheft Kiebitz des Ornithologischen Beobachters wird aufgezeigt, was der Kiebitz tatsächlich für Strukturen braucht. [Bericht oder Dokumentation zum Projekt als pdf:  11,021 KB] 2.10.2009

Avimonitoring Kanton Zürich - immer aktuell dank neuen Meldetools.

Sofortige Statusanzeige und leichte Nachführbarkeit von Standorten gefährdeter Arten dank kostengünstigen Tools von Orniplan auf Basis GoogleMap.
Im Kanton Zürich werden die Brutvögel in den wichtigsten Schutzgebieten und die Brutstandorte von besonders schutzwürdigen Arten mit hohem Artwert im Rahmen des Projekts Avimonitoring von ZVS/BirdLife Zürich seit 1975 erfasst. Die Fachstelle Naturschutz hat kürzlich die Unterstützung dieses Projekts für weitere drei Jahre verlängert.

Auf 2009 wurde ein neues Meldetool aufgeschaltet, das weiter geht als die blosse Erfassung eines Beobachtungsstandorts. Anhand von speziell aufbereiteten Karten ist es den ehrenamtlichen Mitarbeitern möglich gezielt bekannte Brutplätze auf ihr Fortbestehen oder ihren Verlust zu überprüfen und die Angaben online einzutragen. Damit wird es möglich, jede Beobachtung als Fortsetzung einer bekannten Beobachtungsreihe zu behandeln, was die Interpretation für den Naturschutz erheblich erleichtert.

Die Orniplan programmiert kundengerechte Applikationen (Demo anschauen) zur Meldung von Flora- und Faunendaten auf Basis GoogleMaps. Die Ersterstellung ist kostengünstig, Folgekosten treten wegen der freien Verfügbarkeit keine auf und die Entwicklungszeit ist kurz und unabhängig von institutionellen Stellen, welche oft monatelange Vorlaufzeiten erfordern. [Bericht oder Dokumentation zum Projekt als pdf:  1220 KB] 27.4.2009

Nutzungsstrategien in eichenreichen Wäldern der Gemeinde Othmarsingen & Lenzburg, Kanton Aargau.

Das Waldbrettspiel benötigt lichte, warme Wälder, welche im Kanton Aargau durch eine spezielles Naturschutzprogramm gefördert werden. Der Mittelspecht ist aufgrund seines Raumbedarfs eine weitere wichtige Zielart.
Die Abteilung Wald im Kanton Aargau verfolgt aufgrund eines politischen Auftrags ein vorbildliches Naturschutzprogramm Wald. Im Rahmen der Nutzungsplanung von verschiedenen Wäldern in Othmarsingen und Lenzburg untersucht die Orniplan, auf welchen Flächen aufgrund des bestehenden Eichenbestands der Mittelspecht besonders gefördert werden sollte. Zahlreiche eichenreiche Bestände sind im Zuge der Überführung in Hochwälder zwar durchaus noch reich an stattlichen Eichen, aber vom Waldaufbau her für den Mittelspecht ungeeignet. Mit waldbaulichen Eingriffen könnte die Situation mit dem bestehenden Eichenbestand wesentlich verbessert werden. 27.4.2009

Aktionsplan Flachmoore im Kanton Zürich

Schwerzenbacherried am Greifensee: Von der Frage, wieviel jährlich wo gepflegt werden soll und welche Weichgehölze entfernt werden sollen, hängt der Bestand zahlreicher Vogelarten (Fitis, Feldschwirl, Rohrammer, etc.) ab.
Die Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich erarbeitet zurzeit erste Grundlagen für einen Aktionsplan Flachmoore. Zweck des neuen Instruments ist unter anderem Zielkonflikte zwischen den verschiedenen Schutzaspekten (Botanik, Zoologie, Landschaft, etc) besser handhaben zu können. Die Frage, ob in einem bestimmten Flachmoor die Pflegemassnahmen auf besonders schützenswerte Pflanzen oder eine bestimmte Tiergruppe ausgerichtet wird, soll damit nachvollziehbar beantwortet werden können.
Die Orniplan bearbeitet im Rahmen einer Arbeitsgruppe den Fachteil Ornithologie. Sie setzt dabei ihr jahrzehntelanges Wissen über die Ansprüche der Feuchtgebietsbewohner aufgrund zahlreicher laufender und abgeschlossener Projekte im Flachmoorschutz ein. 27.4.2009

Aus- und Weiterbildungsunterstützung durch die Orniplan

Studenten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil üben sich im 3. Semester in Winterzählungen von Vögeln im Rahmen der Vorlesung Tierökologie (28.11.2008).
Zur Förderung der Weiterbildung und Fortbildung engagiert sich die Orniplan durch Betreuungsmandate von Semester- und Diplomarbeiten oder Fachreferate. Der Transfer von Praxiswissen in die Hochschulen ist der Orniplan ein grosses Anliegen. Zurzeit wird eine Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft ZHAW in Wädenswil und der sanu | bildung für nachhaltige entwicklung gepflegt.

Ferner betätigen sich Mitarbeiter der Orniplan als Kursleiter im Rahmen des Kursprogramms des Zürcher Vogelschutzes ZVS und führen für interessierte Kreise Fachexkursionen nach individueller Gestaltung durch. 29.11.2008

Artenförderungsmassnahme für Turmfalke und Schleiereule in der Gemeinde Bubikon

Turmfalken/ Schleiereulennistkasten von Innen
Die Orniplan erhielt den Auftrag in der Gemeinde Bubikon geeignete Standorte für Turmfalken/ Schleiereulennistkästen zu evaluieren um damit demTurmfalken, Vogel des Jahres 2008, geeignete Nistplätze zur Verfügung zu stellen. Im November wurden zusammen mit dem Kleintierverein Bubikon die sechs Kästen montiert. 13.11.2008

Programm Natur 2010 im Kanton Aargau - Wirkungskontrolle gehört dazu.

Mit dem Mehrjahresprogramm Natur 2010 will der Kanton Aargau die Lebensräume besser erhalten und seltene Tierarten im Kanton fördern. Der Kanton Aargau setzt ein Teil der Mittel zum Beispiel für die Erhaltung der artenreichen Wiesen im Jura ein. Dazu werden mit den Landwirten Bewirtschaftungsverträge abgeschlossen. Die Orniplan koordiniert seit 2005 im Mandat das Kontrollprogramm der Sektion Natur und Landschaft. Die Aufgabe besteht darin, die über 30 Wirkungskontrollen zu koordinieren und die Ergebnissen in die praktische Tätigkeit einfliessen zu lassen. Ein solches Instrument ist zum Beispiel der jährlich publizierte Kessler-Index. 10.1.2008

Schutz der bedrohten Wanstschrecke auf dem Schaffhauser Randen

Ab ca. 10 Uhr werden die Männchen aktiv und klettern in die höheren Wiesenstockwerke. Dort tragen sie ihren minutenlang andauerndem und charakteristischen Gesang vor. Erwachsene Tiere dieser Art treten normalerweise auf dem Randen erst ab Mitte Juni auf. In diesem aussergewöhnlich warmen Frühjahr konnten schon Mitte Mai die ersten Adulttiere festgestellt werden (Bild vom 19.6.07; Hemmental SH)
Die Wanstschrecke (Polysarcus denticauda) - eine der grössten und schwersten einheimischen Heuschreckenarten - kommt in der Schweiz nur in wenigen Gebieten vor. Eines der Vorkommen dieser seltenen und gefährdeten Wiesenbewohnerin existiert auf dem Schaffhauser Randen. Ziel des Projektes ist es, die bestehenden Vorkommen und deren Status zu überprüfen sowie neue Vorkommen zu suchen, um künftig entsprechende Schutz- und Pflegemassnahmen für diese Art einzuleiten. Die ersten Resultate der Bestandsaufnahmen stimmen uns optmistisch. Bereits haben wir ein grösseres, bisher unbekanntes Vorkommen entdeckt. 19.6.2007

Vernetzungsprojekt Höri-Hochfelden

Diese bereits bestehende Buntbrache zwischen dem Überbergried und dem Loowisengraben bildet ein wichtiges Vernetzungselement für viele Tierarten. Naturnahe ökologische Ausgleichsflächen sollen in den Gemeinden Höri und Hochfelden weiter gefördert werden.
Im Auftrag des Natur- und Vogelschutzvereins Höri-Hochfelden erarbeit die Orniplan ein Vernetzungsprojekt für diese beiden Zürcher Unterländer Gemeinden. Ziel des Projektes ist es, die bereits bestehenden wertvollen Lebensräume wie Flussauen, Kiesgruben, Flachmoore und Hochstamm-Obstgärten miteinander zu vernetzen und weitere wertvolle Kleinlebensräume zu schaffen und zu fördern. 13.10.2006